Zum Auffrischen und Schmunzeln . . .
. . . sind diese RDE Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit den Tonband- und den Magnetbandgeräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern, auch dieses.
Grundig TK 40 (1961)
Das TK40 von 1960/61 (im Katalog war es bereits 1960) war dann schon ein schwererer Kasten mit Alu Druckgußrahmen, der anscheinend eine verbesserte Mechanik hatte, etwas mehr Gleichlauf durch eine größere Schwungmasse und eine verbesserte Bedienung für Umspulen und den Stop Betrieb. Und das ganze war Viertelspur Technik mit Kombikopf und immer noch Mono und dafür eigentlich zu schwer.
Im Nachhinein wissen wir, es war der erste größere Flop bei Grundig (auch hier gab es bereits die Buschtromel wie in der EDV auch). In der Übergangszeit von Mono auf Stereo war das mit den TK40/41/42 alles nur noch Flickschusterrei wie damals 1991, als alle Welt jede Software nur noch unter Windows (WIN3.11) haben wollte (und selbst wenn sie noch so instabil lief.) Erst das TK46 und das TK47 waren dann wieder Renner.
Grundig TK 41
Das TK40 war Viertelspur und Mono, das TK41 war dann Halbspur und auch noch Mono auch noch mit Kombikopf und hatte einen 7 Watt Verstärker samt Lautsprecher im Koffer oder Deckel. Dadurch wurde es zu einem "anerkannten" Schultonbandgerät deklariert.
Grundig TK 42
Nachtrag per e-mail von unserem Experten: Das TK 42 war wiederum Viertelspur Stereo jetzt aber mit 3 Köpfen mit sicher der fast besten Qualität (für ein Grundig Gerät) und war im Konsumerbereich eigentlich ein totaler Flop. Dazu konnte es bereits Stereo Bänder wiedergeben.
Also ob Halbspur Mono + ein bißchen Stereo Aufnahme und Stereo Wiedergabe, ob das bei Grundig wirklich deren Ernst war ? Es wurde zu meiner Zeit nicht oft gekauft. Die, die "so viel" Geld hatten, kauften bereits ein TK46 oder TK47.
Grundig TK 45
Das Tk 45 war eine ganz kurze (blau gefärbte) Episode und quasi der Vorläufer vor dem TK 46. Anscheinend gab es davon nicht viele.
Den Bildern nach zu urteilen, gab es auch dort mehrere Varianten.
Grundig TK 46 Stereo
Die Grundig TK46/TK47 mit 18cm Spulen waren dann wieder richtige Renner und dann wieder die ersten "Großen" von Grundig. Das erste TK46 kam 1962 für DM 845.- auf den Markt. Sie gehörten mit 26 Kilo auch zu den schwersten, wahre Boliden. Das Erste kam 1962 heraus und diese Type und Serie wurde sejr lange bis über 1965 verkauft.
Das (Viertelspur) TK46 war sogar schon ein richtiges Hifi- Stereogerät mit zwei 10W Lautsprechern und 2 x 4 Watt (Röhrenverstärker) Stereo. In der Mitte, man kann es kaum erkennen, war da noch das grüne magische Auge zum Aussteuern der Lautstärke. Und es war schwer, sehr schwer. Wenn ich mich recht erinnere, hatte es auch das Alu-Druckguß-Chassis von den TK40-45.
Grundig TK 47 Stereo
Hier die Halbspurversion des TK 46, mit der wir in der Schule beindruckende Aufnahmen wiedergeben konnten. Halbspur mit 19cm/s, das war damals so ziemlich das qualitative Optimum für den Hobbyisten.
An der Aufteilung der Tasten und an dem von den Profis abgeschauten Umspulschieber vor den linken Tasten sieht man, die hatten schon richtig gute Ingenieure bei Grundig, jedenfalls damals vor der 200er Serie.
Das ließ sich im Hifi-Hobby-Studio problemlos bedienen. Darunter der typische Grundig Koffer, wenn er zu war. Dennoch, 26 Kilo waren für uns Schüler eine arge Plackerei und wir hatte unsere Klasse im dritten Stock.
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