Diese hier sind die ganzen Anderen neben Telefunken, Grundig und Uher, die bei den Massen- Bandgeräten fast überhaupt keine Rolle spielten. Das waren neben den Deutschen mit Siemens, Dual, Metz, LoeweOpta usw. auch noch Philips aus Holland, Tandberg aus Norwegen, Kudelski (Nagra) aus der Schweiz und eine ganze Menge weiterer Exoten, von denen selten etwas zu sehen war.
Diese "Anderen" füllten die Lücken im Angebot. Da gab es nämlich den Herrn Kudelski aus der Schweiz und andere kleine Edelschmieden (so nennt man die inzwischen), die bauten edelste Profi- Geräte aus massivem Voll-Alu. Die Qualität war wirklich über jeden Zweifel (auch heute noch) erhaben. Sie füllten jedoch nur die klitze kleinen Lücken, die ihnen die Großen gelassen hatten oder lassen mußten.
Die Kleinen wollten alle ein par Krumen vom großen Kuchen abhaben. Wie sagt man versteckt, sie haben sich alle redlich bemüht.
Die Masse machten wirklich nur der Spezialist Uher und vor allem Max Grundig mit riesen Stückzahlen und später dann Studer/Revox im oberen Segment, ein wenig noch Braun und ASC in der Highend-Hifi-Lücke und dann natürlich der Einmarsch der Japaner.
Auch die Amerikaner bauten lange Zeit nur urhäßliche Krücken und kamen im Konsumerbereich in Europa nie auf die Beine. Wir vermuten, die wollten das auch gar nicht, die hatten doch einen eigenen riesigen Markt für sich fast ganz alleine.