Assmann war ein Spezialist, der in der Öffentlichkeit nie besonders groß aufgetreten war. Das änderte sich, als Assmann oder deren Holding die Reste der Tonbandfabrik Uher (ehemals München) übernommen hatte.
Angefangen hatte es bei Assmann etwa 1946 mit dem Magnetplatten- recorder ähnlich dem Modell rechts im Bild. Eigentlich war der für Bürozwecke gedacht. Die Fernmelder bei der Deutschen Bundespost brauchten schon bald für ihre Dienste verläßliche Geräte, mit denen man zum Beispiel die Zeit automatisch ansagen konnte, vollautomatisch und 365 Tage und 24 Stunden pro Tag. Das konnte (damals) kein Bandgerät leisten.
Erinnern Sie sich ?
"Es ist jetzt . . . . . . . . . . . . . . . . fünfzehn Uhr ......... und ......... drei .... und .... zwanzig ...... Minuten."
oder
"Der Teilnehmer ist vorübergehend nicht zu ereichen."
"Dieser Anschluß ist gesperrt."
Ja, so war das damals, als die Computer noch nicht sprechen konnten. Dieses Gerät war einmalig und hatte (beinahe) eine Monopolstellung auf dem Markt.
Aber nichts währt ewig und die fortschreitende Technik verdrängte alles mechanische auf den Schrottplatz.
Doch sie hatten weitere bemerkenswerte Produkte, die für den Autor damals sehr beeindruckend waren.