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Homepage   /  Magnetbandtechn.  /  Historie 1 Galerie/Museum  /  Grundig  /  Grundig USA
Zum Auffrischen und Schmunzeln . . .

. . . sind diese RDE Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit den Tonband- und den Magnetbandgeräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern, auch dieses.




Wußten Sie, daß Grundig schon 1965 im Ausland für das Ausland Geräte bauen ließ ?

Es ist bekannt, daß nach der Übernahme von Grundig durch Philips der Konkurs abgewendet werden konnte, jedenfalls damals, und daß viele edle und teure Hifi Geräte dann in Portugal gebaut wurden. Da stand dann nur noch "Made by Grundig" drauf. Es hatte uns verwundert, denn "man" hing es nicht an die große Glocke. Doch die Qualität der Receiver und der Kassettengeräte war vollkommen ok, auch die aus Portugal. Grundig hatte aber bereits viele Werke im Ausland angesiedelt, durch Zukauf wie Minerva (Wien) in Österreich oder neue wie in Irland.


Englische Grundigs für die USA und Kanada.

Weit früher wurden bereits Grundig Bandgeräte in England gebaut. Diese seltsamen Geräte wären uns nie über den Weg gelaufen, wenn sie nicht ein paar Amerikaner während des Militärdienstes mit zurück gebracht hätten und dann hier verkauft hatten. Diese Geräte sind sogar in Australien aufgetaucht.

Ergänzung:

Die Modelle TK18 und TK18 luxe sowie das TK12 kommen aus England. Das TK12 hatte sogar 22 cm Spulen. Die Modelle TK200 und die TK400 wurden in Belfast in Irland produziert.


Grundig TK 12

Solch ein TK 12 suchen wir noch, die scheinen sehr rar zu sein.


Grundig TK 18


Grundig TK 200

Gebaut wurde es in Belfast in Nord-Irland "by Grundig Works" und vertrieben wurde es von einer kanadischen Firma Perfect Mfg & Supply aus Montreal.






Grundig TK 400

Wieder ein bißchen besser, das TK 400. Von diesen Geräten haben sich aber doch nur wenige zurück nach Deutschland verirrt





Grundig DeJUR TK 820 US

Grundig hatte anfänglich die deutschen Geräte unter einem unverfänglichen Label in den USA vertrieben. Ganz offensichtlich (zu) deutsche Produkte waren zu diesen Zeiten (ca. 1958) immer noch nicht überall verkaufsfähig.



Grundig DeJUR TK 46 US

Dieses Gerät (und viele andere aus dem Grundig Programm) kam eine ganze weile später und die Barrieren waren einigermaßen gebrochen.




Ein Welterfolg, das EN3 für die USA.

Das EN3 war eines der ersten Kassettengeräte für den Büroalltag der Chefs. Die Bedürfnisse einer allgegenwärtigen Sekretärin in Form eines Diktiergerätes gelten immer noch für alle Nationen.

 

Mehr über das EN3 steht hier.



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