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Die Olympiawerke

 

Die Olympiawerke wurden 1903 als Tochter der AEG unter dem damaligen Namen Union- Schreibmaschinen- Gesellschaft gegründet. Im Laufe der Jahre entwickelten sich die Olympiawerke zu einem führenden Unternehmen für die Entwicklung und Herstellung von mechanischen, später elektrischen Schreibmaschinen, Addier- und Rechenmaschinen sowie elektronischer Datenverarbeitungsanlagen.

 

Ganz zum Schluß (ca. ab 1982 oder 1985) bekamen sie auch noch Produktion, Vertrieb und den Service der legendären AEG Telefunken Magnetophon Studio- Tonbandmaschinen zugeordnet oder aufgebürdet.

 

Max Grundig wollte so um 1975 zu den bereits 1957 erworbenen Firmen Triumph Büromaschinen / Nürnberg und Adler Büromaschinen / Fankfurt auch noch die Firma Olympia kaufen, es kam jedoch nicht zu stande.

 

Den Grundstein der hundertjährigen Unternehmensgeschichte bildete die von Friedrich Hefner-Alteneck konstruierte legendäre Mignon-Schreibmaschine. Im Jahr 2003 wurde das unmittelbar nach Kriegsende 1946 in Wilhelmshaven angesiedelte Werk geschlossen.

 

Das Deutsche Museum München (auch im Jahr 2003 hundert Jahre alt) verwahrt historische Bedienungsanleitungen und Ersatzteillisten der Firma Olympia nicht nur aus den 1980/90er-Jahren. Es gibt dort eine umfangreiche Firmenschriften-Sammlung. Der Firmenschriftenbestand erhielt nochmals ein großes Konvolut an Schriften der traditionsreichen Olympiawerke.

 

Jörg Schmalfuß vom Deutschen Technikmuseum in Berlin verwahrt weitere Olympia Akten sowie das historische Archiv der AEG.

 

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