Ein echtes Dreikopf Stahldrahtgerät aus russischer Produktion, das war etwas Besonderes und das war schon etwas Edles. Das hatten sogar die AMis nicht. Die Frontplatte war aus massivem Stahl und die Beschriftungen waren richtig eingraviert und weiß "ausgelegt". Der Autor hatte in den 70ern mal Diskotheken- Mischpulte mit eloxierten Alufrontplatten gefräst und graviert.
Aber Stahl zu gravieren, das überlebt sogar den bösen Feind oder eine "schwere Verwundung". Die Aussteuerung erfolgte noch wie beim BG19 mit einer Glimmlampe (in der Mitte) und es hatte Klangregler, ganz erstaunlich für die damalige (militärische) Stahldraht Technik.
In Lindenfels steht neben diesem hier auch noch das uralte Schaub Lorenz Stahldrahtgerät von 1951 und für´s Wohnzimmer sogar, das eine ganz erstaunliche Qualität zusammen mit dem zugehörigen riesigen Radio erzeugte. Das Teil läuft dort auch noch. Doch Max Grundig hatte im Westen Europas so ab 1952 allen diesen "komischen Konstruktionen" mit seinen ersten frühenund genialen Bandgeräten Reporter 500 und 700 das Wasser abgegraben.
Die Draht Dinosaurier sind dann auch ganz schnell ausgestorben.