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Zum Auffrischen und Schmunzeln . . .

. . . sind diese RDE Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit den Tonband- und den Magnetbandgeräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern, auch dieses.




Alle Anfang war schwer.


Wie fast alle anderen Hersteller auch brauchte man bei der AEG das Massengeschäft und so stürzte sich auch die AEG Telefunken in den Hobby Markt. Die AEG Telefunken Nachkriegs- Heimtonbandgeräte waren eine sehr lange Zeit entweder riesig groß oder einfach nur häßlich. Sicher hatten die (irgendwo?) irgendetwas von den dicken Brummern geerbt, nur diese hausbackene Optik war schon damals nicht so einfach zu verkaufen. Und schon gar nicht zu einem höheren Preis als bei Grundig. Als sich das ab 1970 geändert hatte, war der Markt schon fast zuende.

 

Irgendwie wurde die professionelle Magnetband- Entwicklung für die Studiotechnik von Telefunken übernommen, dann wieder in die AEG aus- oder eingeliedert oder so ähnlich und dann mehrfach hin und her geschoben. Am bitteren Ende, die große AEG ging mit Pauken und Trompeten in Konkurs, wurde die Profi- Magnetband-Abteilung dann an die kleinere schweizer Firma (Studer) verkauft, damit wenigstens der Service noch (eine Zeit lang) gewährleistet wurde.

 

Doch, wie auf den anderen Seiten bereits ausführlich beschrieben, war der Niedergang der mechanischen analogen magnetischen Aufzeichnung von Tönen und Bildern auch mit der langen AEG Geschichte und der Telefunken Weltgeltung nicht zu stoppen. Auch Studer mußte kurz nach 1990 die Segel fast streichen.


Das AEG AW2 kam zuerst. (1949)


Eine der ganz wenigen AEG AW2 Maschinen steht unter anderem in Lindenfels bei Hern Morckel. Diese extrem schlichte oder häßliche Maschine und angeblich noch eine weitere (das AEG AW1) kam vor der KL15. Die Entwickler müssen wirklich mit Blindheit geschlagen gewesen sein, so etwas als Konsumer Bandgerät der Masse des damals mit völlig anderen Sorgen belasteten Volkes andienen zu wollen. Nicht mal an Spulen hatten sie gedacht, wie sollte der Privatmann so etwas bedienen ?

 

Da hatte es Max Grundig eher geschnallt, es mußt auch optisch etwas her machen.


Das Erste, das AEG KL 15


Das KL 15 war der Wiederanlauf mit AEG Tonband- Heimgeräten nach dem Krieg so etwa 1951. Die überschwengliche Pressemeldung lautete : "Das erste echte Heimtonbandgerät mit Namen "Magnetophon" wird von AEG auf der Industrie-Ausstellung in Berlin 1951 vorgestellt." Man hatte aber Grundig geflissentlich übersehen, die waren zumindest gleich schnell auf dem Markt mit ihrem Lumophon Reporter 500.

 

Und es war auch so ein Pseudoplattenspieler Bandgerät wie die ersten Geräte aus ostdeutscher Produktion. Anscheinend war das damals modern.


AEG Magnetophon KL25

Ein lustiges Teil aus heutiger Sicht. Die Seriennummer war noch in ein Alu Schild eingeschlagen und der Kopfträger war vermutlich aus Alu Druckguß.

 





AEG Magnetophon KL35, noch ein Versuch

Mehr Bilder von dem KL 35 gibts auf der Folgeseite.

 

 





 

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