Weitere Bilder vom Uher Z-124

Es sieht nach 40 Jahren noch ganz ansehnlich aus, das Innere des Z-124, es ist noch lange nicht zu spät. Man kann Einiges reparieren.
Ach hätten Sie doch schon den Heißkleber gehabt bei Uher damals, na gut. Dieses schwarze Backelit bricht oder reißt also so nach und nach, wenn es belastet wird.
Wenn Sie also Leidensdruck haben, das Report Netzteil ist konventionell aufgebaut. Es geht eigentlich nicht kaputt und läßt sich mit wenigen Operationen auf modernes Niveau bringen.
Das Wichtigste ist der kleine Ringkerntrafo, der macht den "Saft" und der geht eigentlich nie kaputt, der Rest ist austauschbar, auch das Netzkabel.
Bei Conrad Elektronik oder Reichelt oder ELV oder anderen gibt es einen modernen (z.B. 24 Volt/5A) Gleichrichter, einen neuen Sieb- oder Glätt-Kondensator (nehmen Sie das Muster mit) und einen 6V oder 7V Spannungsstabilisator IC (Längsregler) im T05 Gehäuse oder sogar einen vollig neuen "Schaltregler" auch im T05 Gehäuse, der macht auch 1A oder 2A bei 6 bis 7 Volt Ausgangansgspannung nahezu ohne Abwärme.
Also alles für kleines Geld. Damit kann man den AD162, einen richtig antiken Germanium Transistor als edles Relikt im ebay für teures Geld versteigern. Wer hat schon noch Germanium im Haus ?
Jeder Radio und Fernsehtechniker oder Elektronik Bastler kann das für Sie tun, wenn Sie die Brocken zusammen haben.
Das Schaltbild des Uher Report spezifiziert eine Eingangs- (Betriebs-) Spannung zwischen 6V und 7,5 Volt bei einem normalen Stromverbrauch von unter 0,5 Ampere. In diesem Bereich kann z.B. die Akku-Spannung schwanken. Auch werden 5 x 1,5 Volt Monozellen (= 7,5 V) spezifiziert. Also zwischen 6 und 7,5 Volt liegen Sie immer richtig.
Natürlich können Sie das alte Netzteil auch völlig ausschlachten und nur die Kontakte zum Uher Report benutzen und die 7V DC (6- 7,5) extern von einem zugekauften Schaltnetzteil wesentlich effizienter einspeisen.
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