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Zum Auffrischen und Schmunzeln . . .

. . . sind diese RDE Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit den Tonband- und den Magnetbandgeräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern, auch dieses.

Von den TK/TS 32x und 34x gab es einige Varianten.

Am Anfang gab es das TK 320 und TK340, jeweils Halb- oder Viertel- Spur Technik mit dem bekannten länglichen "magischen Auge" für beide Kanäle gemeinsam. Das war Knorz, aber es ging anscheinend nicht billiger. (Man hätte ja durchaus zwei Augen nehmen können, Platz war sicher genügend in dieser großen Kiste). Es war ja (nur) das Chassis des bekanntenTK 46/47, aber optisch leicht überarbeitet. Erst später bei den sogenannten "enhanced" Versionen kam die Erleuchtung, zwei getrennte Anzeige- Instrumente würden (beim Verkauf) Wunder wirken, das taten sie aber auch nicht mehr.

Grundig TK/TS 320

Diese 4Spur TS Versionen waren edle Schatullen mit feinen Holzgehäusen. Wir haben auch Bilder von den etwas strapazierfähigeren TK Versionen mit Kunststoff-Deckel. Solch ein TK341 kostete damals 698.- DMark, das TS war etwas teurer.

 

Daß das Magische Auge für beide Stereo Kanäle herhalten mußte, erscheint heute fast unglaublich. Damals war es super, daß es überhaupt ging und dazu auch noch recht gut. Die späteren Zeigerinstrumente waren teilweise absoluter Mist, da viel zu träge. Selbst mit den dann eingeführten (ersten elektronischen) Verzögerungsschaltungen war das Magische Auge deutlich überlegen. Dann gab es (in ganz späten Entwicklungen) spezielle Spitzenwert- Zeiger-Instrumente, die schon "etwas brauchbarer" (kann man das Attribut "brauchbar" steigern?) waren, doch dazu mehr weiter unten.

Grundig TK/TS 340

Stereo mit 2 oder 4 Spuren je nach Version 320 oder 340

Bandgeschwindigkeiten: 4,75, 9,5 und 19 cm/s

Max. Spulendurchmesser: 18 cm

Antriebsart: 1 Motor

Kopfbestückung: 3 Tonköpfe

Eingänge: Mikrofon Radio Phono

Ausgänge: Rundfunk 0,6 Volt, 15 kOhm Lautsprecher 5 Ohm

 Verstärkerausstattung: 2x 12 Watt

Aussteuerungsanzeige: magisches Auge als Band

Lautsprecherbestückung: 2 Lautsprecher (17,6 x 12,6 cm)

Frequenzgang: 4,75 cm/s: 40 Hz bis 9 kHz 9,5 cm/s: 40 Hz bis 15 kHz 19 cm/s: 40 Hz bis 18 kHz

Gleichlaufschwankungen: 9,5 cm/s = 0,15% 19 cm/s = 0,12%

Abmessungen (BxHxT in mm): 530x210x400

Gewicht: ca. 17 kg

Unverbindlicher Richtpreis: ca. 698,- DM (1967)

 

Damals waren es begeisternde Besonderheiten:

Bedienung mit 14 Drucktasten. Getrennte Klangregler für Höhen und Tiefen.

Automatische Bandendabschaltung durch Schaltfolie. Eingebauter Mischregler, Bandreiniger und Bandklebeschiene. Multiplayback und Einmischen von Echos mit 840, 420 und 210 ms Verzögerung.

Bandschonende Mehrscheiben Sicherheitskupplungen für extrem dünne Bänder. TS Versionen mit Holzgehäuse und Klarsichtdeckel.

Und erst die Bestückung: 6 Röhren und 14 "moderne" Transistoren, teilweise Germanium in den Endstufen.

 

Grundig TK/TS 321 und 341

Später gab es es dann eine 321 und 341 Version mit zwei "hyper modernen" Zeigerinstrumenten (als getrennte Aussteuerungsanzeiger) anstelle des grünen magischen Auges.

 

Dieses Design war für seine Zeit richtig schön und die A77 von Revox gab es noch nicht. Der Autor hatte sich dann für ein TK320 entschieden, das übrigens heute noch läuft (2004). Der Neupreis lag 1968 bei DM 698.

Grundig TM 320 und TM 340

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