
- Jedes DLT/SDLT/LTO Laufwerk hat solch einen "Tacho"-Generator
Ich hatte es schon an anderer Stelle gesagt, es ist mir unerklärlich, wie V2A Stahl (nirosta) rosten kann ? Mit den kleinen Kugellagern aus den Umlenkrollen war ich an der TH Darmstadt, es ist wirklich nichtrostender Stahl, sagt die Spektralanalyse. Doch die vielen vielen Lager in den Umlenkrollen sondern braunen Roststaub ab und den sieht man ganz deutlich.
Das ist es also, das den DLTs das Lebenslicht "ausbläst". Die elektronische Laufwerkssteuerung (also die Software = Firmware) fängt eine klemmende oder ruckende Tachorolle, die mal ruckt und mal nicht, einfach nicht ab. Die Motoren rupfen dann am Leader, daß das ganze Laufwerk bebt. Und die Servomotoren haben ganz schön Kraft. Ruck zuck sind am Leader beide Ohren abgerissen und der Spaß geht los.
Und wenn es diese rechte Umlenkrolle mit der Schlitzscheibe erwischt, dann wird es ernst.
Die damals völlig neuen Doppel-Opteron Dual Core Server sind inzwischen preiswert geworden und bieten eine enorme Leistungsfähigkeit. Unser "neuer" gebrauchter Proliant DL385 mit 2 Opterons hat also insgesamt vier 2,2 Gigahertz Kerne. Das ist super und sollte wieder für ein paar Jahre reichen.
Daneben haben wir auch noch mehrere DL380 G3 mit 2 Xeons mit 3,2 Gigahertz und Hyperthreading. Suse 11.2 zeigt auch hier 4 Kerne an. Mal sehen, was der Vergleich zeigt.
und sie ist schnell, extrem schnell. Dafür gibt es zur Zeit eine eigene Suchmaske auf dieser Seite. Das Suchfeld oben rechts auf jeder Seite aktiviert noch die etwas langsame alte Suche. Das wird noch geändert.
Seit ein paar Monaten treffen immer mehr thermisch defekte DLT 7000 und 8000 Drives bei uns ein. Meist ist es das Mainboard des Laufwerkes, das nach ein paar Minuten oder leider erst nach 10 oder mehr Gigabyte den "Geist" aufgibt. Wir können so ohne Weiteres nicht sagen, ob dieser Drive ohne Belüftung beim unbedarften ebay - Verkäufer "abgefackelt" wurde oder ob er in einem Gehäuse mit Belüftung sein Lebensende erreicht hatte. Lesen Sie unsere Erklärung der "Component Life Time" Vorgaben der seriösen Hersteller.
Unsere RDE/IPW Web-Server "betreiben" wir seit Dezember 2005 in einem Server-Center in Wiesbaden. Es sind von uns inzwischen 12 Server, mit unseren Partnern zusammen sind es etwa 22 Server. Unsere Server sind alle Proliants, meist steht noch Compaq drauf und diese überwachen wir mit dem Compaq Insight Manager. Der Insight Manger besteht aus (mehreren) Linux Agents pro Server (hpasm genannt), die der Client (Insight Manger 5.5) bei uns hier im Büro in "Realtime" überwacht.
So weit so gut, doch dieses ausgefuchste System hat auch Macken. Nämlich dann, wenn einer dieser Agents (bei uns der cmaida Agent) gestartet wird, aber dann (ohne Fehler-Meldung) doch nicht läuft. Dann werden die RAID-Platten eben nicht überwacht und es klingelt nicht, wenn eine Platte im Raid ausfällt.
Und das Lämpchen auf dem NOC Bildschirm ist dennoch grün !!- Fatal !! Wenn dann die zweite Platte auf rot geht, ist das RAID dahin. Bemerkenswert ist dabei auch noch, daß der Server aus seinem Cache heraus alle Webseiten noch eine ganze Weile lang ausliefert und somit merkt das (fast) keiner. Nach etwa einem Tag sind bei uns in der Regel über 90% aller Seiten im (Server-) Cache. Der Server hatte 4 Giga RAM, da war wirklich alles drinnen.
Und damit hatte es uns am 17.3. voll erwischt. Es fehlen immer noch ca. 300 Bilder und manche sind auch vertauscht oder verstümmelt. Wir arbeiten dran. Diese Seiten sind bereits (29.3.2009) auf einem neuen Proliant Server und die Agents sind akribisch überprüft worden.