Das sind jetzt Einblicke und Detail-Fotos

von DLT Geräten samt unserem Kommentar aus Sicht der Ingenieure, damit auch der Laie einen kleinen Eindruck bekommt, wovon wir überhaupt reden und wie es in so einem DLT-Laufwerk aussieht: | |
Ein DLT-Kopf hat 6 oder 12 einzelne Magnetköpfe (-köpfchen)

Das hier ist ein DLT-Kopf aus der DLT-2000XT (15/30er) Serie. Sie sehen, daß dort auf der gesamten Fläche die eigentlichen 6 kleinen Magnetköpfe untergebracht sind.
Immer in der Mitte des gesamten großen Kopfes sind die zwei kleinen Leseköpfe, jeweils außen sind die zwei kleinen Schreibköpfe für beide Richtungen angeordnet.
Ein DLT-2000er und 4000er schreibt mit 2 Kanälen gleichzeitig auf das Band. An dem senkrecht stehenden DLT 2000/4000er Kopf wird das Band vom Laufwerk waagrecht vorbeigezogen. Darum sind hier die Lese- und Schreibköpfe exakt auf der gleichen waagrechten Ebene angeordnet. | |
Der DLT-7000er und 8000er Kopf enthält bereits 3 x 4 einzelne Magnetköpfe. Er liest und schreibt mit 4 Kanälen jeweils über alle 4 Köpfe gleichzeitig.
Die scheinbar merkwürdige versetzte Anordnung kommt von der Schräglage, in die der DLT-Kopf je nach Lauf-Richtung gedreht wird. Jeweils eine 4er Seite Schreibköpfe liegt dann genau auf der gleichen waagrechten Ebene mit den 4 Leseköpfen.
Liest oder beschreibt ein DLT-7000er Laufwerk jedoch ein DLT 2000 oder DLT-4000er Band, so wird der DLT-Kopf genau senkrecht gestellt und die jeweils unteren Schreibköpfe mit den jeweils oberen Leseköpfen senkrecht auf die entsprechenden Spuren positioniert. | |
Was es mit der Schräglage der 7000er und 8000er Technik auf sich hat, beschreiben wir an anderer Stelle.
Dieses Bild zeigt, wie dünn der eigentliche Kopfbereich eines DLT Kopfes ist, egal ob 6 oder 12 Magnetspalte eingearbeitet sind. | |