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Homepage   /  Magnetbandtechn.  /  Historie 1 Galerie/Museum  /  Grundig  /  Grundig 7
Zum Auffrischen und Schmunzeln . . .

. . . sind diese RDE Seiten hier gedacht, denn viele wissen nicht mehr oder noch nicht, wie es damals angefangen hat und wie das wirklich funktioniert mit den Tonband- und den Magnetbandgeräten aus alter Zeit. Viele Bilder können Sie durch Anklicken vergrößern, auch dieses.




Die 200er Serie von Grundig, für Sammler ein Alptraum.

Das Alter geht nicht spurlos an den Bandgeräten vorbei. Und technische Geräte aller Art waren auch nie für ein 40 jähriges Leben konsturiert. Viele Geräte haben somit "Zipperleins" bekommen. Auch die Grundig 200er Serie glänzt mit (mindestens) einem Problem, dem Zinkfraß, verschiedene Zink- Druckguss-Teile zerböseln einfach zu Staub.

 

Ähnlich wie bei Uher-Bandgeräten (insbesondere dem legendären Uher Report 4000) die Wickelteller aus Plastik einfach Risse bekommen vom Altern und sich damit in drei Teile zerlegen, so ärgerlich ist es, wennn man beim Öffnen eines Grundig TK 220 vor einem "mumifizierten" Innenleben steht. Über die (unserer Meinung nach) vermurkste Konstruktion der Mechanik schreiben wir an anderer Stelle.


Grundig TK 245 (1966)


Das TK245 beendete die 40er Serie bei Grundig und stellte eine totale Neuentwicklung dar. Im Nachhinein betrachtet war es vielleicht doch kein so großer Fortschritt oder Gewinn für die Tonbandler. Es war aber optisch gut verpackt. Man durfte nur nicht rein sehen. "Tausende" (etwas übertrieben!) von Heblchen und Federchen werkelten da vor sich hin.

 

Wie man auf dem Bild des TK247 sehen kann, wurden zum Umspulen die Wickelteller waagrecht verschoben. Eigentlich bereits damals eine unglaubliche Fehlent- wicklung. Senkrechbetrieb war damit ausgeschlossen.


Grundig TK 220A - (gebaut etwa um 1966/67)

Solch ein Gerät kostete damals stolze 460.- Mark zuzüglich ein bischen Zubehör und das war damals doch schon recht viel Geld.

 

Wir haben von einem freundlichen Besitzer aus Mühlheim an der Ruhr solch ein Gerät erhalten samt Originalquittung und ganz vielen Tonbändern von mehrern Genrationen von Familienmitgliedern. Mehr dazu und einen Einblick in das Innenleben des TK 220 gibt es auf einer eigenen Seite. Bevor die Schieberegler modern wurden, gab es überall noch diese runden Regler und Dreh-Schalter.



Grundig TK 247 Stereo

Der Nachfolger des TK 245 hatte jetzt kein (längliches) magisches Auge (eine Elektroneneröhre) mehr für beide Kanäle gemeinsam, das TK 247 hatte 2 moderne Drehspulinstrumente, denn jetzt wollte jeder nur noch Stereo. Die hatten natürlich ihre Macken mit der Trägheit. Und damals konnte man keine Spitzenwert-Pegel-Speicher aus der Hand zaubern wir heute mit fertigen ICs. Auch die Präzision des Gleichlaufes war mäßig, aber dafür waren es jetzt zwei.



Grundig TK/TS 320 und 340

Die Grundig Tonband "Schatulle" TS 320/321 war schon eine richtige Schatulle, also eine Schatztruhe, mit edlem echtem Nußbaum Holzgehäuse fürs Wohnzimmer. Soweit ich mich erinnere, war das wuchtige monumentale Gerät beinahe 20 Kilo schwer und fast nicht mehr tragbar (vom Gewicht). Alternativ gab es dazu immer den etwas besser transportablen TK 320, den bekannten Tonbandkoffer 320.



Für die TK/TS 320/340 bis 341 gibt es eine eigene Seite

Der Autor war damals nach längerem Sparen der stolze Besitzer solch eines TK340, also nicht der Schatulle, sondern des Tonband Koffers. Er sollte ja transportabel sein. Nur wurde da nie etwas draus, er war einfach zu groß und zu schwer und somit zu unhandlich.



Grundig TK 241


Grundig TK 244

Jetztgab es endlich Stereo und viel mehr Tasten und Regler.



Grundig TK 222 Hifi Mono (1970)

Auch hier stand etwas von Hifi drauf, was immer damals wirklich darunter zu verstehen war.

 

Und sie konnten jetzt endlich auch senkrecht stehen.

 



Grundig TK 242 Hifi Mono (1970)

Das 242 war vermutlich noch Mono, aber schon mit dem Hifi Attribut versehen.



Grundig TK 246 Hifi (1970)



Grundig TS 246 HiFi (1970)

Neben den TKs, den Koffern, gab es dann die TS, die Schatullen. Es sollte wohl dann an den Schmuck-Schatullen von "Ludwig dem Vierzehnten" angeknüft werden.



Grundig TK 248 Hifi (1970)

Hier sieht man, daß der Besitzer keine Ahnung von diesen Geräten (mehr) hatte, denn die (Einmotoren-) Grundigs konnten nie mit nur "einer" ALU Spule vernünftig Umspulen. Das Band riß zumeist beim ersten Stop oder wickelte riesige Schlaufen in der Nähe der Tonköpfe ab.

 

Der Gewichtsunterschied der beiden Spulen überforderte die damalige Grundig Technik.

 

Der Fan auf dem zweiten Bild hat es besser hin bekommen.




Grundig TK/TS 600 Hifi (1970)

Dieses Gerät paßt sicher mehr zu der 240er Baureihe und nicht ans Ende der 320er und 340er.




 

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