In Japan gab es zuerst nichts Vergleichbares, erst ab 1976 kamen die ersten Anfänge mit VHS Kassetten Recordern von JVC und so kämpften später zwei Systeme um die Gunst der Kunden auf der ganzen Welt.
Das Grundig System hatte die "ideale doppel- stöckige" Kassette auf kleinsten Raum, leider mechanisch aber etwas kompliziert - jedenfalls für die damalige Massenproduktion. Das System konnte zwar zwei Ton-Kanäle speichern, doch im Prinzip war es Mono. Dieses System und das spätere VHS Format beschreiben wir an anderer Stelle (im Fernsehmuseum).
Das Innenleben solch einer SVR 4000 Maschine beschreiben wir auf den Seiten über die Innenleben der Video Geräte.
Mehr über die VCR Kassetten Technik gibts in unserem großen Kassetten Teil.
Geräte mit der VCR Technik, VCR Longplay, SVR (Super Video) wurden von Grundig, Phillips (Grundig BK3000, BK3500, VCR 4000, SVR 4004, Phillips N1500, N1502, N1700, N1702) sowie als VCR von Siemens, Loewe Opta, PYE, Körting, Nordmende, ITT angeboten. Denn, was Grundig macht, das konnte doch nicht falsch sein - oder doch?
Doch Grundig hatte nicht nur seine Marktmacht sondern auch den Geschmack und die Wünsche der Kunden überschätzt. Die Grundig / Philips VCR Technik hatte leider so ihre kleinen aber extrem lästigen mechanischen Macken. Ein durchgreifender Erfolg wurde die VCR Technik nie, nicht mal in Europa. Der SVR 4004 war dann 1979 der letzte der VCR Recorder.
Und so machte Grundig dann (notgedrungen) einen neuen Anlauf so etwa 1978/79 und wieder mit Philips zusammen mit dem Video 2000 System.
Auch Telefunken machte ein paar Jahre später mit der Bildplatte diese negativen Erfahrungen.