Für Digital Audio ok, für Higtech Data DDS zu wenig.

Die digitalen Entwicklungen überschnitten sich immer mehr in immer schnelleren Zeitfenstern. Und so war die DAT Kassette für ihr Entwicklungsstadium super und toll. Doch die Sony Techniker wollten oder sollten oder mußten mehr raus knautschen.
Nach ursprünglich 2 Gigabyte (ca. 2 Std. digitaler Musik) kam 4, dann 12 und dann 36 Gigabyte mit dieser Art von DAT Kassette, jetzt halt zu DDS umgetauft und umfunktioniert..
Doch diese DAT/DDS Technik hat ihre Schwächen und das ist die Kassette. Für die hohe Präzision war sie nicht konstruiert. Und so gibt es mit den hochgequälten DDS Laufwerken immer mehr Ärger, eigentlich vorprogrammierten Ärger wie mit den DLT 8000. Das kommt halt immer dann vor, wenn man die Physik überlisten will.
Das Band liegt auf einer Papp-Einlage oder Folie und die Bandwickel werden nur vom Laufwerk zentriert. Das bringt unkontrollierbare Reibung, mal mehr, mal weniger, je nach Temperatur und Ausdehnung der Kunststoffkassette.
Das Band wird dazu nur über feststehende runde Kunststoffbolzen aus dem Gehäusematerial geführt, nicht mal drehbar wie bei der Philips CC. Das ist sicherlich ausreichend gewesen für das DAT Ursystem, nicht jedoch für Hightech DDS.
Wenn die Kassette aus dem Laufwerk ausgefahren wurde, dann rasteten 2 Krallen in den hier orangenen Zackenkranz ein und sperrten so die Wickel vor dem Verdrehen. Eine gute Idee, doch in der harten Praxis im Auto z.B. war es unbrauchbar weil zu sensibel.
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